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WICHTIGER HINWEIS:
Die Menzel-Schule ist am 1.8.2012 mit dem Heinrich-von-Kleist-Gymnasium zum Gymnasium Tiergarten fusioniert.
Die aktuelle Homepage finden Sie unter http://gymnasium-tiergarten.de



Die Menzel-Hand ist in Gefahr!

Das über die Grenzen des Bezirks bekannte Wahrzeichen unserer Schule droht zu verschwinden.
Mancher von Ihnen hat sich sicher darüber gewundert, dass unsere "Menzel-Hand" nun schon seit einiger Zeit mit Schutzgittern gesichert ist.
Nachdem dies zunächst für einen verspäteten Abitur-Streich gehalten wurde, gab es zwischenzeitlich - im Fachbereich Kunst - die These, es könne sich um eine Kunst-Aktion handeln ...!? Nachfragen ergaben jedoch einen ebenso traurigen wie aufrüttelnden Befund: Die Hand ist krank und es droht die Amputation, wie dem hier folgenden Artikel von Herrn Wolff zu entnehmen ist.
Herr Wolff ist Vater eines unserer Schüler und außerdem Mitglied des Bürgervereins Hansaviertel. In dieser Funktion hat er sich sehr engagiert unserer HAND angenommen und er ist derjenige, der am besten Auskunft über den Stand der Dinge geben kann:
     
 

Die Menzel-Hand reif für die Schrottpresse?

Die mit dem Neubau der Schule 1975 entstandene "Kunst am Bau" ist die erste von Joachim Schmettau im öffentlichen Raum errichtete Skulptur ( In Berlin wurde Schmettau durch den "Wasserklops - Brunnen" auf dem Breitscheidplatz allgemein bekannt). Schon nach kurzer Zeit verlor die Digitaluhr am Handgelenk den Kampf gegen die Witterungseinflüsse und zu spät kommende Schüler mussten sich durch das Kunstwerk nicht weiter provoziert fühlen.
Nichtsdestotrotz hinterließen Schülerhände in den Folgejahren einige Zeichen der respektlosen Missachtung durch Grafittis, Lackieren der Fingernägel, Aufkleber usw. Und die Erwachsenen beließen die Plastik jahrzehntelang tatenlos in ihrem traurigen Zustand.
Anlässlich des 50-jährigen Jubiläums der Bauten des neuen Hansaviertels veranlasste der Bürgerverein Hansaviertel die Grafitti-Reinigung der Hansa-Bücherei und der Hansa-Grundschule. Nun sollten 2008 auch die Schmettau-Hand und das Portal des Altbaus der Menzelschule gereinigt und geschützt werden. Bei der vorbereitenden Schadensaufnahme wurde allerdings leider festgestellt, dass das tragende Stahlgerüst im Innern der Hand stark korrodiert ist. Ein nur äußerliches Make-up wäre sinnlose Geldverschwendung. Wenn die Hand erhalten bleiben soll, dann muss sie abgenommen und mit einem Edelstahlgerüst neu aufgebaut werden.
Der Bezirk als Eigentümer ist bekanntermaßen zahlungsunfähig. Er kann nur die Absperrung finanzieren, die verhindern soll, dass beim nächsten Sturm Passanten vom stürzenden Denkmal erschlagen werden.
Wenn die Hand gerettet werden soll, dann muss bald deutliches bürgerschaftliches Engagement einsetzen. Sonst droht das in der Überschrift erahnte Ende oder vermutlich - etwas pietätvoller - die ewige Ruhe in einem bald vergessenen Lagerraum.

Interessenten und mögliche Sponsoren können sich an die Schulleitung ( sekretariatmenzelschule.de ) oder an den Bürgerverein Hansaviertel e. V. ( Wolff10555aol.com ) wenden.



Soweit der Artikel von Herrn Wolff. An dieser Stelle sollte sich jeder überlegen, was die Hand eigentlich im Schulalltag - und nicht nur dort - bedeutet. "Wir treffen uns an der Hand." ist mittlerweile fast eine feststehende Redewendung. Und wer hat nicht schon - um die Identität unserer Schule klarzumachen - gesagt " ... das ist die mit der Hand davor ..." und diesen Satz mit der entsprechenden Handstellung untermalt?
Was würden wir ohne unsere Hand machen?

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veröffentlicht am 2008-12-30 23:02 von kos

Menzel-Schule in Berlin-Tiergarten

 





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